Profil

Dr.phil. Clemens Maier-Wolthausen

Ausbildung

Ich habe Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der Freien Universität Berlin und 1997/98 im Rahmen des Austauschprogramms Erasmus an der Universität Bergen in Norwegen studiert. 2001 schloss ich dieses Studium mit dem Magister Artium in Neuerer und Neuester Geschichte und der Note „Sehr Gut“ ab. Meine Schwerpunkte waren die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und die Verfolgung der europäischen Juden, die Geschichte des Antisemitismus sowie die Geschichte und Politik des vorderen Orients.

Promotion

Zwischen 2003 und 2007 arbeitete ich als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Europäischen Kommission an meiner Dissertation am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz zur Erinnerungspolitik in Norwegen und Dänemark. In dieser im Juni 2007 mit Empfehlung verteidigten Arbeit untersuchte ich, welche Akteure die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und die deutsche Besatzung formen. Die Dissertation kann unter http://cadmus.eui.eu/handle/1814/6996 gelesen werden.

Forschungsprojekte

Von Juni 2010 bis Mai 2014 arbeitete ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Forschungsprojekt zu transnationalen Flüchtlingsnetzwerken und der Flucht deutscher Juden nach Schweden am Institut für die Geschichte der deutschen Juden und am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Das Ergebnis wird als Buch voraussichtlich 2017 erscheinen.
2013 und 2014 war ich Bearbeiter von Band 12 Dokumentenedition „Verfolgug und Ermordung der europäischen Juden“ am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin.

Politische Bildung

Seit 2012 bin ich Fachlektor des Deutschland Archiv Online für die Bundeszentrale für politische Bildung bei bei der Redaktion der ]init[ AG. Zuvor habe ich zwischen 2010 und 2013 als Lehrer und Fachleiter für Wirtschaft und Soziales an der Schule für Sozialassistenz/ IB-GiS Medizinische Akademie gelehrt. Für die gemeinnützigen Plattform Politik-digital betreute ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter 2008 und 2009 eine Studie für das Bundesministerium für Bildung und Forschung zu sozialen Kooperationsformen in den digitalen Medien und arbeite anschließend dort als Redakteur an einem Projekt zur Erstellung von Materialien für die politische Bildung für die Bundeszentrale für politische Bildung.